Unterführung am ICC

ICC Berlin III

Das ICC in Berlin zieht mich immer wieder magisch an. Es ist zu jeder Tag und Nachtzeit fotogen, genau wie seine Umgebung und die Infrastruktur.

Letztes Jahr im August trieb es mich mal wieder tagsüber dort vorbei, im Gegensatz zu den bereits veröffentlichten Touren hier und hier.

Der Verfall des einst so glanzvoll futuristisch anmutenden Mehrzweckgebäudes scheint unaufhaltsam fortzuschreiten, eigentlich ein Jammer. Und dennoch oder gerade deswegen bietet es immer neue, spannende Motive, auch wenn einige (z.B. das Untergeschoss, siehe unten) schon deutlich mehr als einmal Hintergrund fotografischer Aktivitäten waren.

Ich seine mag Details genauso wie das große Ganze oder auch das Zusammenspiel seiner Elemente, auch im Niedergang schimmert immer wieder die Vision von einer möglichen Zukunft durch, die natürlich nie wie möglicherweise gedacht Gestalt annahm. Sonst würden wir wahrscheinlich auch inzwischen durch die Strassen fliegen und nicht mehr fahren…

So, genug palavert, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit, viel Spaß mit den Bildern.

Erdgeschoss:

Zum Untergeschoss

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Die Mauerparksaison ist wieder eröffnet

Nun nach dem sonnigen und warmen 1. Mai dürfte die Mauerparsaison 2016 endgültig als eröffnet angesehen werden. Es hat dieses Jahr zwar schon vereinzelte Aufläufe gegeben, aber dank des unberechenbaren Berliner Wetters fehlte da noch die Kontinuität. Wenn das Wetter nun wärmer bliebe, stünde einem stetigen Besucheranstieg nichts mehr entgegen, so dass bald auch wieder die 200.000 Besuchermarke am Sonntag geknackt werden dürfte.

Plan Beat im Mauerpark

Plan Beat (links) im Mauerpark

Heute abend war es bis auf ein paar Sonnenhungrige wieder ziemlich ruhig und einen schönen Sonnenuntergang gab es.

Sonnenuntergang im Mauerpark

Sonnenuntergang (überall) im Mauerpark

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Pillowfightday

Pillow Fight Day 2016 – Rückblick

Am 02.04.16 fand wieder der Internationale Pillow Fight Day statt, diesmal wieder unter Beteiligung Berlins.
So entspannt wie 2012 (siehe hier) war es leider nicht, da die Menge der Medienschaffenden und Zaungäste (zu denen ich mich ebenfalls zähle) die Zahl der Beteiligten überstiegen haben dürfte, was der Kissenschlacht nicht eben zugute kam. Zugleich machte ein Aufgebot der Polizei all Jenen, die versuchten den Platz am Brandenburger Tor mit einem Federkleid zu überziehen, einen Strich durch die Rechnung, indem sie gezielt die Verursacher aus der Menge holte und gleich Vor Ort zur Kasse bat.
Denn einen Veranstalter, der für die Reinigungskosten aufkommen würde, gibt es nicht, also wurde die Verschmutzung als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Insofern blieb von dem ursprünglich sehr schönen, spannungsabbauenden Event nicht mehr viel, als Medien lustige Bilder zu liefern und manchen die Gelegenheit zu bieten, ein bisschen Gorillamarketing zu betreiben, wie die Leute von SleepForFit sehr schön gezeigt haben ;-)
Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja mal ein Veranstalter, der das Potential von Massenkissenschlachten für sich entdeckt und für die Reinigung sorgt – denn Kissenschlachten können durchaus völkerverbindend sein.

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