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Exif Caption: praktisches Plug-In für Photoblogs

Da es in der Fotowelt immer wieder vorkommt, das insbesondere Novizen in diesem wunderbaren Hobby sich (und manchmal mich) fragen, mit welchen Einstellungen und welchem Equipment ein Foto zustande gekommen ist*, habe ich mich umgeschaut und versucht, herauszufinden wie ich dieses Interesse am Besten und für mich am Unaufwendigsten bedienen kann.

Aufgrund meiner langjährigen Beschäftigung mit dem WordPress-System, kam für mich als allererstes ein Plug-In in Betracht. Denn scheinbar gibt es keinen Wunsch und keine Anforderung, der/die nicht durch ein bereits verfügbares Plug-In abgedeckt wird.

Exif Caption – automatische Exif-Eintragung in die Bildunterschrift

 Exif DMC-GX80 f/1.7 1/640sec ISO-100 25mm

DMC-GX80 f/1.7 1/640sec ISO-100 25mm

Ich wurde nicht enttäuscht, denn das Plug-In Exif Caption von Katsushi Kawamori entspricht genau dem, was ich mir vorstellte: es liest aus den in der Mediathek vorhandenen Bildern die Exif-Daten (also die im Bild hinterlegten Einstellungen, Kameramodell etc. pp.) aus und schreibt diese in die Bildunterschrift. Entweder als Ergänzung zu den bereits existierenden Testen oder diese ersetzend. Dies aber nicht vollautomatisch, sondern es wird eine Übersicht generiert, in der man jedes Bild markieren kann/muss, dessen Exif-Daten in der Bildunterschrift angezeigt werden sollen. Man behält also jederzeit die Kontrolle über die Änderungen. Die Bildunterschriften können auch für jedes Bild einzeln nach Wunsch angepasst werden. Praktisch sind hier auch die verfügbaren %tags%, die man als Template vorgeben kann, damit eine einheitliche Form gewährleistet wird.

Ich habe dies nun für die ca. 1800 Bilder in meinem Blog gemacht, soweit die Exif-Daten nicht durch eine Bildbearbeitungssoftware korrumpiert wurden (der FastStone Imageviewer schafft es z.B. nicht, diese unangetastet zu lassen), so dass meine Leser den Blog nun zusätzlich zu den von mir vergebenen Schlagwörtern nach Brennweiten, Blenden, ISO-Werten und Kameramodellen (Pentax K-50, K20D, k-x, K10D und Panasonic GX80) durchsuchen können.

* Diese Infos sind auch nicht immer sehr aussagekräftig, denn man weiß nie, was der Bildermacher in der Bildbearbeitung mit den Bildern angestellt hat.